Bei Hitze: Draußen kühl unterwegs!
Aufenthalte im Freien können bei großer Hitze schnell zur Belastung für den Körper werden – besonders bei körperlicher Aktivität. Direkte Sonneneinstrahlung erhöht das Gesundheitsrisiko zusätzlich. Ohne ausreichenden Schutz oder regelmäßige Pausen kann es zu Kreislaufproblemen, Erschöpfung oder Überhitzung kommen. Deshalb ist es wichtig, Aktivitäten bewusst an die Temperaturen anzupassen und ausreichend zu trinken.

Körper schützen
Helle, leichte und atmungsaktive Kleidung unterstützt den Körper dabei, sich besser abzukühlen. Besonders geeignet sind Materialien wie Baumwolle oder Leinen. Lange und locker sitzende Kleidung kann zusätzlich helfen, Haut und Haare vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen. Kopf und Nacken sollten mit einer Kopfbedeckung geschützt werden. Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (je nach Hauttyp unterschiedlich) sowie eine Sonnenbrille mit UV-Schutz schützen Haut und Augen vor intensiver UV-Strahlung. Zur schnellen Abkühlung kann es außerdem helfen, Nacken und Pulspunkte mit Wasser zu kühlen. Körperliche Belastung sollte generell an die Temperaturen angepasst werden.

Schatten suchen
Kühle und schattige Orte zum Ausruhen aufsuchen und Wege möglichst im Schatten planen. Regelmäßige Pausen unter Bäumen, in Parks oder in überdachten Bereichen helfen, den Körper zu entlasten. Besonders Kinder, ältere Menschen und Tiere reagieren empfindlich auf Hitze und sollten vor direkter Sonne geschützt werden. Auch aufgeheizte Plätze, Asphaltflächen oder stehende Fahrzeuge können zur zusätzlichen Belastung
werden und sollten möglichst gemieden werden.

Mittagshitze meiden
Aktivitäten im Freien möglichst in die Morgen- oder Abendstunden verlegen. Die heißeste Tageszeit zwischen etwa 11.00 und 17.00 Uhr sollte nach Möglichkeit gemieden werden. Wenn Aufenthalte in der Mittagshitze unvermeidbar sind, helfen regelmäßige Pausen im Schatten, ein angepasstes Tempo sowie ausreichend Flüssigkeit. Tagesabläufe sollten an die Temperaturen angepasst und Erholungszeiten bewusst eingeplant werden.
Informiert und vorbereitet
Das Landeswarnzentrum der Agentur für Bevölkerungsschutz informiert Bevölkerung und Einsatzkräfte frühzeitig über Naturgefahren und Wetterphänomene wie etwa auch extreme Temperaturen. Auf Basis von Wetterprognosen, Monitoring und laufenden Datenanalysen werden Risiken bewertet und Warnlageberichte erstellt. Diese geben einen Überblick über mögliche Gefährdungen, erwartete Entwicklungen und aktuelle Warnstufen. Auf diesen Websites erfahren Sie mehr: