ProDrau
Dauer: 31.08.2009 bis 20.06.2011
Beschreibung
Projektgebiet
Südtiroler Einzugsgebiet der Drau (Gemeinden Toblach, Innichen und Sexten)
Zwar ist das Einzugsgebiet der Drau in Südtirol relativ klein (es umfasst Teile der Gemeinde Toblach sowie die Gemeinden Innichen und Sexten, trotzdem sind die Herausforderungen an der Drau dieselben wie an anderen Flüssen. So müssen die unterschiedlichen Funktionen des Flussraumes erhalten, ein Ausgleich zwischen verschiedenen Interessen muss gefunden und die Sicherheit der Bevölkerung entlang des Flusses gewährleistet werden.
Wie diese Ziele in den nächsten Jahren am effizienteste erreicht werden können und wo der Hebel angesetzt werden muss, sollte das mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanzierte Projekt PRODrau zeigen. In enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung – etwa auch im Rahmen des so genannten Flussraumforums – wurden im von der damaligen Landesabteilung Wasserschutzbauten getragenen Projekt ein Leitbild und fünf Ziele herausgearbeitet:
- Schutz von Siedlungen und Infrastruktur vor Naturgefahren dank einer gesamtheitlichen Betrachtung
- Erhaltung und Schaffung von ökologisch wertvollen Lebensräumen in der und um die Drau
- Nachhaltige Nutzung des Wassers im Einzugsgebiet von PRODrau
- Erhaltung und nachhaltige Entwicklung des Einzugsgebietes
- Information und Einbezug der Bevölkerung
Diese Ziele des Projekts PRODrau bleiben indes nicht nur auf Projektebene festgeschrieben, sondern finden ihren Niederschlag auch in konkreten Maßnahmen, die in den drei Gemeinden zur Erreichung der Ziele geplant wurden. Welche diese sind, wurde ebenfalls partizipativ unter Einbezug von Experten wie Bevölkerung definiert, und zwar im Maßnahmenkatalog von PRODrau.
Partner
Gemeinde Innichen, Gemeinde Sexten, Landesabteilung Brand- und Zivilschutz, Landesamt für Gewässerschutz, Landesforstinspektorat Welsberg, Landesbezirksamt für Landwirtschaft Bruneck, Landesamt für Naturparke, Landesamt für Geologie und Baustoffprüfung.